Echte Fahrten statt Stichproben
Jede aufgezeichnete Fahrt fließt anonymisiert in die Auswertung ein – das ganze Jahr, nicht nur am Zähltag.
Bike Citizens Analytics
Aus den anonymisierten Fahrten der Bike Citizens App wird die Grundlage für die Radverkehrsplanung: exakte Routen, Geschwindigkeiten, Wartezeiten und Routenwahl – als Karte, das ganze Jahr.

Von allen Erhebungsmethoden liefern GPS-Radfahrdaten die meisten Informationen: die tatsächlich gefahrene Route, Geschwindigkeit, Wartezeiten und sogar die Routenwahl. Damit sind sie die stärkste Grundlage für Infrastrukturplanung und Verkehrspolitik.
Jede aufgezeichnete Fahrt fließt anonymisiert in die Auswertung ein – das ganze Jahr, nicht nur am Zähltag.
Die Funktionen sind auf den Radverkehr und seine Rahmenbedingungen ausgerichtet: auf die gesamte Verkehrsinfrastruktur und ihre Wirkung auf das Radfahren.
Reale Radfahrdaten werden als Karten dargestellt. Jede Analyse ist auf einen Blick lesbar – im Gespräch mit Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
Hineinzoomen in eine faszinierende neue Welt: Jede Funktion beantwortet eine Frage der Radverkehrsplanung.

Intensität
Die Heatmap zeigt, wie viele Radfahrende jedes Straßenstück nutzen – je heller, desto mehr. Auf Abschnittsebene stehen Intensität, Geschwindigkeit und Richtung im Zeitverlauf bereit.

Traffic Spider
Quelle-Ziel-Analyse für Straßen, Gebiete oder einzelne Abschnitte: Der Spider zeigt, welche Rolle ein Straßenstück im gesamten Netz spielt.

Aktionsradius
Wie weit kommt man in 5, 10, 15 oder 20 Minuten mit dem Rad? Gemessene Geschwindigkeiten statt Annahmen – ergänzt um OpenStreetMap, wo noch keine Fahrten liegen.

PING if you care!
Per Knopfdruck melden Radfahrende, wo es hakt. Die Meldungen legen sich als subjektive Ebene über die Messdaten – und zeigen, wie sich der Radverkehr in Ihrer Stadt anfühlt.
Bike Citizens Analytics wächst laufend. Manche Funktionen erklären sich selbst, manche arbeiten unsichtbar im Hintergrund, manche entfalten ihre Stärke erst in Kombination – etwa im geteilten Bildschirm. Ein Klick auf einen Straßenabschnitt öffnet bei markierten Funktionen die Detailansicht mit Zahlen und Diagramm.
Heatmap nach Anzahl der Radfahrenden im Straßennetz: je mehr Fahrten, desto heller die Route. Intensität, Geschwindigkeit und Richtung im Zeitverlauf auf Abschnittsebene.
Ein Klick auf einen Abschnitt zeigt Zahl und Richtung der Fahrten, Geschwindigkeiten nach Tag oder Wochentag sowie die Längen der Fahrten, die durch den Abschnitt führen.
Eine gedachte Intensitätskarte: Für jede reale Fahrt wird die kürzeste Route zwischen Start und Ziel laut Routenplaner simuliert – der Vergleich zeigt, wo das Netz Umwege erzwingt.
Durchschnittsgeschwindigkeit auf einzelnen Straßenabschnitten.
Geschwindigkeit auf einem Abschnitt im Verhältnis zur Durchschnittsgeschwindigkeit der gesamten Fahrt, in Prozent.
Wo Fahrten auf 0 km/h fallen: Je öfter an einem Ort gehalten wird, desto größer der Punkt; die Farbe zeigt die Wartezeit. Kreuzungen und Ampeln mit langen Wartezeiten fallen sofort auf.
Bevorzugte und gemiedene Routen: Wo Radfahrende lieber einen Umweg nehmen und wo sie die kürzeste Route meiden. Gemiedene Kürzestrouten erscheinen rot, beliebte Umwege grün, die Linienstärke zeigt die Intensität.
Hebt alle Abschnitte hervor, die zu Fahrten durch einen gewählten Abschnitt gehören, und zeigt so seine Rolle im Straßennetz. Strg+Klick liefert weitere Informationen.
Alle Fahrten zwischen zwei frei gezeichneten Linien – vom einzelnen Knoten bis zur Beziehung zwischen zwei Stadtteilen.
Hebt die Abschnitte aller Fahrten hervor, die in einem frei gezeichneten Polygon enden – für Einkaufsstraßen, Stadtteile, Kreuzungen oder Veranstaltungsorte.
Wie weit kommt man in 5, 10, 15 oder 20 Minuten? Reale Fahrgeschwindigkeiten, ergänzt um OpenStreetMap-Daten, wo noch keine Fahrten aufgezeichnet wurden.
Zeigt die Meldungen der PING-Bluetooth-Buttons: Radfahrende markieren Orte und kommentieren sie. Mit den Fahrtdaten verknüpft, entsteht ein Bild davon, wie sich der Radverkehr in einer Stadt anfühlt.
Zur PING-KampagneLive-Daten bestehender Dauerzählstellen: Induktionsschleifen liefern exakte Zahlen an einem Punkt – ohne einzelne Radfahrende oder Routen zu kennen. Die Ergänzung zur Kalibrierung.
Die App-Fahrten korrelieren mit bestehenden Zählstellen mit 0,82. Kalibriert lassen sich die GPS-Daten auf den gesamten Radverkehr hochrechnen – jede Karte wahlweise als Aufzeichnung oder als Hochrechnung.
Jede Analyse auf dem Hintergrund, der zur Darstellung passt – von Schwarz-Weiß bis farbig.




Außerdem: CartoDB Dunkel und Stamen Terrain.
Radfahrdaten entstehen nicht von selbst. Das Fahrrad funktioniert auch ohne App – es gibt keinen Grund, Alltagsfahrten aufzuzeichnen. Radfahrende tun es, wenn eine App das Radfahren wirklich besser macht: durch Nutzen, durch Spaß und Belohnung oder durch Mitgestaltung der eigenen Stadt.
Navigation auf fahrradfreundlichen Routen, Neuigkeiten aus erster Hand, eine Community: Wer davon profitiert, zeichnet seine Fahrten auf – für den eigenen Vorteil.
Die Bike Citizens AppChallenges motivieren, aufs Rad zu steigen und Fahrten zu tracken. Abzeichen sammeln macht Spaß – und noch mehr, wenn das Spiel im echten Leben ankommt: Das Bike-Benefit-System belohnt Radfahren und stärkt den lokalen Handel.
Die KampagnenCrowdsourcing-Kampagnen wie PING if you care! schaffen Beteiligung: Per Knopfdruck setzen App-Nutzende eine GPS-Markierung und beschreiben in Sekunden, was ihnen auffällt. Wenig Aufwand, große Wirkung.
Zur PING-KampagneBike Citizens Analytics wurde 2017 gemeinsam mit der NHTV Breda entwickelt und wird laufend ausgebaut – die erste Version hieß Bike Print, die aktuelle Cycle Print. Dahinter steht Bike Citizens: 2011 von zwei ehemaligen Fahrradkurieren gegründet, mit dem Ziel, Radfahren in der Stadt attraktiver zu machen und so die Lebensqualität zu erhöhen.
Verkehrs- und Stadtplanung in ganz Europa hat die Demoversion bereits getestet. Wir melden uns bei Ihnen.
Oder direkt per E-Mail:
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