Das urbane Fahrradmagazin

Radurlaub mit Baby und Kleinkind: Der Guide für alle Eltern

Der erste Urlaub mit dem Nachwuchs stellt Eltern vor Herausforderungen. Soll es ein Urlaub mit dem Fahrrad sein, stehen selbst Radreise erfahrene Eltern vor Fragen, die sie sich bisher noch nie stellten. Packliste, Route, Reisealltag, Versorgung und Fuhrpark sehen mit "Baby on Board" komplett anders aus. Dieser Guide beantwortet die wichtigsten Fragen aller Eltern - mit und ohne Radreisevergangenheit - und macht Lust aufs Losradeln!

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Seit 2017 leitet Karen das Urban Independence Magazin. Die leidenschaftliche Pedalistin hat bereits einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt. Heute verbindet sie entweder Faltrad plus Kinderanhänger oder Kompakt-Cargobike mit der Bahn in Berlin und Brandenburg - meist mit ihrer Tochter auf Tour. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt aber stets pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich zurück.
Ein Baby geht auf Radreise... Alle Fotos in diesem Artikel © Karen Rike Greiderer

Manche Paare verbindet bereits eine tiefe Radreiseleidenschaft, bevor ein Baby da ist. Sie können es kaum erwarten mit dem Nachwuchs die erste Mehrtagestour zu starten. Andere wiederum entdecken mit dem ersten Kind den Radurlaub für sich. Denn:

Ferien mit dem Fahrrad machen Spaß. Abenteuer und Entspannung gibt es auf dem Rad für alle und für kleines Budget!

Ist ein Baby oder Kleinkind mit auf einer mehrtägigen Radtour, tauchen vor dem Start viele Fragen auf.  So war es auch bei Karen Rike, Redaktionsleitung des Urban Independence Magazins. Zum Zeitpunkt der Geburt ihrer Tochter hatte sie bereits viele tausend Radreisekilometer gesammelt. Mit Kind waren da plötzlich viele tausend Fragezeichen.

Drei Jahre Radreiseerfahrung mit Kleinkind später, fasst sie für diesen Guide die wichtigsten Punkte zusammen. Die Fotos dazu stammen von ihrer ersten Familien-Radreise durch Schleswig-Holstein während der Elternzeit. Zum Zeitpunkt der vierwöchigen Tour war die Copilotin neun Monate alt.

Packliste

Die goldene Regel beim Packen der Baby-Kleidung: Nimm Drei!
Von  jeder Bekleidungskategorie gehören drei Stück ins Gepäck – egal ob Body, Shirt, Hose, Pyjama, Schlafmütze oder Socken. On top kommen ein Set Regenausstattung (auch an trockene Babyfüße denken) und ein Schlafsack.

Verbrauchsdinge wie zum Beispiel Windeln, die unterwegs gekauft werden können, so packen, dass man etwa eine Woche ohne Einkaufen mit der Ration auskommt. Eine kleine Notfallspackung Windeln in einem absolut wasserdichten Sack entspannt ungemein! (Bio-) Einwegwindeln haben sich bewährt, Stoffwindeln weniger.

Packordnung: Wichtige Dinge griffbereit packen. Was wichtig ist, definiert jede Familie für sich selbst.

Der Familienfuhrpark: All-City Gravelbike mit Croozer-Kinderanhänger für Papa; ein von Freunden geliehenes Omnium Kompakt-Cargobike für Mama.

Zum Zeitpunkt der Reise ist die Copilotin neun Monate alt und kennt ihr “Space Shuttle” richtig gut.

Fahrräder

Lastenrad? Kinderanhänger? Fahrradkindersitz? Wie sieht der ideale Fuhrpark für eine Familienradreise aus? Wir haben diverse Konstellationen auf unterschiedlichsten Touren ausprobiert. Das gibt es zu den Kindertransportmitteln zu sagen: 

SetUp 1: Lastenrad
Ein Lastenrad hat den Vorteil, dass Eltern und Kind sich während der Fahrt gut unterhalten können. Je älter das Kind, desto wichtiger wurde der Faktor Kommunikation fürs Reisen bei uns. Im Lastenrad haben Kinder einen guten Rundumblick. Sie sitzen, abhängig vom Radmodell, in einem eigenen Babysitz oder einer Babyschale. Gepäck wird in Packtaschen am Gepäckträger verstaut. Die Kabinen vorn sind meist mit Kind und Kinderzeug voll.

Einspurige Lastenräder eignen sich gut fürs Radreisen, sie fahren sich (mit ein wenig Übung) wendig und sicher. Bei zweispurigen Modellen kann es hinsichtlich Geländegängigkeit Minuspunkte geben zum Beispiel bei schmalen Waldstrecken mit Wurzelwerk oder (zu schmalen) Fahrradwegen.

Unbedingt Regenverdeck dabei haben. Das wird bei Schönwetter einfach zusammengefaltet und in der Kabine verstaut. Mit eAntrieb wird das Lastenrad zum Fahrzeug – Fahrspaß deluxe ohne körperliche Erschöpfung. Ergänzend zum Cargobike eine Babytrage dabei haben, die sich klein zusammenfalten lässt und sowohl Papa als auch Mama passt.

SetUp 2: Fahrradanhänger 
Fahrradanhänger haben den Vorteil, dass Kinder früh selbst ein- und aussteigen können. Abhängig vom Modell passt unterschiedlich viel Gepäck in den Hänger. Gewicht, Breite und Qualität der Federung des Hängers variieren je nach Marke. Die Bereifung kann der Tour angepasst werden. Für kleine Kinder, die noch nicht (sicher selbst) sitzen, gibt es eine Hängematte zum Einspannen. Darin liegen  die Kleinen komfortabel und können trotzdem gut rausschauen.

Praktisch: Beim Zelten funktionierte der Hänger untertags wie eine Rückzugskabine fürs Kind. Abgekoppelt wird er zum Kinderwagen und ist ein wertvoller Begleiter beim Einkaufen oder Spaziergang. Minuspunkte gibt es hinsichtlich Kommunikation, besonders wenn es regnet und das Verdeck geschlossen ist.

SetUp 3: Kindersitz
Ein Kindersitz ist eine wunderbare Ergänzung zu Cargobike und/oder Fahrradanhänger. Der Sitz bietet den Copiloten und Copilotinnen eine willkommene Abwechslung – sie können mal bei Mama im Cargobike und mal bei Papa am Kindersitz mitreisen. Vor Wind und Wetter schützt ein spezielles Cape. Ein Kindersitz mit verstellbarer Neigung ist empfehlenswert. 

Minuspunkt: Zusätzlich zum Kindersitz können bei vielen Rädern keine, oder nur spezielle Packtaschen montiert werden. In diesem Fall wandern die Packtaschen an einen Front-Gepäckträger.

Tipp: Spielzeug am Kindersitz mit einem ca. 30 cm langen Band festbinden. Kann sonst bei der Fahrt verloren gehen. 

Die magische Zahl bei der Babyausstattung: Drei! Ein Set trägt das Baby. Ein Set ist schmutzig. Ein Set ist sauber oder trocknet im Fahrtwind.

Zelt Baby

Im Zelt mit dem Baby? Besonders gemütlich wird es, wenn man die Lücken zwischen den einzelnen Iso-Matten mit einer großen Decke schließt.

Reiseziel /
Übernachten

Es ist un-kompliziert: Kleine Kinder reisen überall dort hin mit, wo sich ihre Eltern wohl fühlen. Je besser Eltern wissen, was ihnen gut tut, desto unkomplizierter gestaltet sich der Aufenthalt am Zielort mit dem Nachwuchs.
Tipp: 
Im Vorfeld fix gebuchte Unterkünfte sind unglaublich praktisch – eine Frage weniger am Tag. 

SetUp 1: Camping
Unkomplizierte Abläufe an Campingplätzen erleichtern die Aufgabenteilung in der Familie. Eine absolute Wohltat sind geschlechtsneutrale Familien-Kabinen in den Sanitäranlagen, Wickeltische auf den Toiletten von Papa und Mama, Brötchen- und Kaffeeservice ab früh morgens, trockene Aufenthaltsräume ohne Konsumpflicht und natürlich viele andere Familien. 

SetUp 2: Warm Showers
Warm Showers ist eine Art Couchsurfing für Radreisende. Viele Hosts sind kinderfreundlich und unkompliziert – aber vorher fragen, ob ein Baby als Gast okay ist.

SetUp3: Bett+Bike / Privatzimmer / Hotels / Jugendherberge
Hilfreich ist es Unterkünfte auszuwählen, die trockene und sichere Abstellplätze für den kompletten Fuhrpark (Rad / Anhänger / Lastenrad) anbieten. Der ADFC Bett+Bike Guide ist dafür sehr nützlich. Auch Jugendherbergen eigenen sich gut für eine Übernachtung mit Kindern! 

Spontan

Gute Planung kann bei einer Familienradreise Freiraum für Spontanität schaffen. So verweilt man, wo es allen besonders gut gefällt,  einfach mal länger.

Familie Radreise

Auf einer Radreise passieren auch mal überraschende Dinge. Alles was im Vorfeld organisiert ist (zB. Unterkunft, Route) sorgt im Urlaub für Entspannung.

Ressourcen für Eltern

Bei der Familienradreise den Kompass auf Ressourcenschonung ausrichten: Alles was elterliche Ressourcen schont ist gut. Ist die Geburt noch nicht so lange her, hören Mamis (und Papis) gut auf den Körper von Mami.

Wann ein eBike Sinn macht
Wird bei der Ankunft am Tagesziel das Zelt aufgebaut, eingekauft, gekocht, das Kind versorgt, das schmutzige Gewand gewaschen, ist ein Fahrrad oder Lastenrad mit Elektro-Antrieb das ideale Fahrzeug. Man ist nach einer Tagestour nämlich einfach nicht erschöpft. Leih-eCargobikes gibt es in vielen Deutschen Städten. Es lohnt, sich so ein Rad zu borgen. Tipp: Vor dem Urlaub mit Kind die Fahrt im Lastenrad testen. 

Wann “Bett+Bike” oder “WarmShowers” Sinn machen
Alternativ streicht man als Familie – zumindest bei der ersten Radreise – das Campen und kümmert sich um fixe, kinder- und fahrradfreundliche Unterkünfte auf der Tour mit flauschigen Betten und warmer Dusche. Das entspannt! 

Spaß fürs Kind

Die Eltern radeln glücklich den ganzen Tag an der frischen Luft… und das Baby ist genervt, weil es sich Cargobike oder Anhänger langweilt? Nein.

Radelzeit der Eltern mit Schlafenszeit des Babies synchronisieren. Babies gewöhnen sich schnell ans Schlafen im Fahrrad.

Eltern wissen was ihr Baby braucht: Das Baby ist glücklich, wenn es am Ziel und zwischendurch (es meldet sich!) die Möglichkeit hat, nach seinen Bedürfnissen und so lange es will die Welt zu erkunden. Und das kann jeden Tag komplett anders aussehen: An manchen Tagen braucht der Nachwuchs enorm viel Geborgenheit von Mama; am nächsten Tag ist das Baby überglücklich wenn es sich splitterfasernackt im Sand rollt oder die knisternde Regenjacke mit allen Sinnen erforscht – und manchmal braucht es Pause.

Tipp: Wenig Spielzeug einpacken und mit Neugier beobachten, wo das Interesse des Kindes hingeht – Knisterjacke, Schuhbänder, leere Flaschen – es ist alles da. Im Anhänger oder Lastenrad gleichwohl für Abwechslung als auch Geborgenheit durch Gewohnheit sorgen.

Das wichtigste Spielzeug auf der Radreise? Unsere Schuhe – immer und überall.

Für mehr Abwechslung im Anhänger sorgt eine bunt befüllte Pet-Flasche. Damit die Flasche während der Fahrt nicht runter fällt, wurde diese mit einem Band auf Greifhöhe der Copilotin im Hänger befestigt.

Versorgung

“Ernährung” ist höchst individuell – besonders mit Kleinkind und Baby. Am besten versuchen Eltern gut für sich selbst zu sorgen, damit für den Nachwuchs und das Radeln genug Energie vorhanden ist. Stillende Mamis achten extra auf ihre Ressourcen. Bestechungssnacks für Babies wirken Wunder, berichtet Elisabeth Felberbauer, Co-Geschäftsführerin von Bike Citizens nach ihrer ersten Cargobike-Reise mit Baby.

Unterwegs Stillen klappt auf einer Radreise durch die Natur ohne Probleme.

Das Baby will nicht mehr? Pause machen, durchatmen, jausnen, spielen und dem Baby sagen was man will, damit es weiß was man tut.

Wetter

Eltern sind genervt von schlechtem Wetter. Kinder reagieren sensibel auf Hitze. In kurz: Wenn das Wetter “nicht mitspielt”, ist es hilfreich die richtige Ausstattung dabei zu haben, flexibel zu bleiben und zur Not die Tour umzuplanen.

SetUp 1: Ausstattung bei Regen
Regenfeste Kleidung (Hose, Jacke, Schuhe), Ausstattung (Packtaschen, Handyschutzhülle, Zelt, Regenverdeck beim Rad) gehören für alle ins Gepäck – Tipps für Radfahren im Regen gibt es hier im Magazin.

SetUp 2: Hitze und Sonne
Bei Hitze und Sonne ist weite, lange Kleidung, Sonnenschutzcreme und Kopfbedeckung unerlässlich. Schatten suchen, ausreichend trinken, baden, bei Mittagshitze das Radeln eher meiden und lieber ein Schläfchen machen. Kinderanhänger und Cargobike mit physischem Sonnenschutz ausstatten und diesen bei großer Hitze befeuchten.

wechsel tents

Das Augustwetter im Norden Deutschlands überraschte uns fast zwei Wochen mit etwa 10 Grad und Dauerregen. Gute Ausstattung: unerlässlich! Alles andere lässt sich umplanen.

An anderen Reisetagen war es unglaublich heiß und wir verstecken uns bei der Mittagshitze im Schatten.

Etappenlänge

Die Länge der idealen Tagesetappe ist abhängig von vielen Faktoren, denn auf einer Radreise mit Kleinkind passieren unglaublich viele (ungeplante) Dinge. Puffer und Pausentage ohne Radfahren einplanen.

SetUp 1: Fahrrad
Familien kommen entspannt und im Durchschnitt pro Tag etwa 25 Kilometer weit, wenn sie mit Fahrrad / Anhänger bzw. Lastenrad und Gepäck reisen.

SetUp 2: eBike / eCargobike
Mit elektrischer Unterstützung verdoppelt sich die Kilometerzahl bei gleicher Reisezeit etwa. 40 bis 50 Kilometer sind einfach und mit Fahrspaß zu machen. Ein voller Akku eines Standard eCargobikes schafft diese Strecke natürlich locker. Man kann auch unterwegs laden – man braucht nur eine Steckdose.

Route und Wege

Radwanderwege entlang von Flüssen und abseits der Autostraßen sind absolut empfehlenswert!

In der Planung der Tour wurden unterschiedliche Fahrradroutenplaner mit ihren Qualitäten kombiniert, darunter auch die Navi-App von Bike Citizens. Vor Ort kam ein Garmin Fahrrad Navi zum Einsatz sowie Offlinekarten der Region auf dem Smartphone, welches per Finn am Fahrradlenker montiert wurde.

Begleitradwege von Landstraßen/Bundesstraßen eher meiden und nur zur Überbrückung nutzen, denn mit Autolärm und Abgasen an der Seite radelt es sich nur halb so schön.

Straßen ohne Begleitradweg in der Planung meiden und bei der Reise nur zur Not nutzen.

Schotter-, Feld-,  und Waldwege sind eine feine Abwechslung fürs Kind und auch die Fahrzeuge können das ab. Auf die Dauer kann der Nachwuchs aber von der Holprigkeit genervt sein. Sand kostet den Eltern Nerven, vor allem bei kleinen Rädern am Cargobike oder Anhänger – wenn möglich meiden.

Die Deutsche Bahn zeigt Humor. Das gefiel uns gut – so macht Bahnfahren Spaß.

Beim Umsteigen müssen Familien viel Zeit einplanen. Meist passt nur ein Fahrzeug in den Aufzug und eine Person muss immer beim Baby bleiben.

An- und Abreise

SetUp 1: Bahn+Rad
Der Luxus beginnt erst nach der Zugfahrt: Die Bahn möchte familienfreundlicher  werden. In der Praxis ist eine Reise mit der Bahn für Familien mit Kind, Rad und Gepäck im Jahr 2020 eine ernüchternde Erfahrung. Dennoch: Es ist fabelhaft wenn Familien die Kombi Bahn+Rad trotzdem wählen und damit den Bedarf sowie Notwendigkeit zur Veränderung sichtbar machen.  Alle aktuellen Details zu den Beförderungsbedingungen Rad+Bahn mit Fokus auf Familien stehen hier im Magazin.

SetUp 2: Bahn+BikeSharing
Empfehlenswert und ideal ist eine Anreise mit dem Zug und einem normalem Fahrrad (ohne Hänger) und anschließend das Leihen eines Cargobikes vor Ort. In vielen Städten gibt es mittlerweile freie Lastenräder zum Leihen  – oft können diese online nur für einen Tag reserviert werden. Tipp:
 Initiativen, ADFC, Tourismusverbände und/oder den lokalen Handel mit Verleih kontaktieren und (früh genug) um ein individuelles Angebote bitten – oft sehr hilfsbereite Leute! 

SetUp 3: Keine Anreise
Vor der eigenen Haustür aufs Rad steigen und los radeln. Absolute Empfehlung!

SetUp 4: Bus+Rad
Mit Kleinkind bietet eine längere Busfahrt wenig Komfort. Fahrten von etwa drei Stunden sind machbar (am besten über den Mittagsschlaf, vorher Wickeln, Essen…). Die Mitnahme von Rad / Anhänger unbedingt vorab klären, alternativ auf Bus+BikeSharing setzen.

Radurlaub Kleinkind

Hurra und jetzt viel Spaß beim Radreisen mit deinem Baby!!!

karen Greiderer_squarel
Seit 2017 leitet Karen das Urban Independence Magazin. Die leidenschaftliche Pedalistin hat bereits einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt. Heute verbindet sie entweder Faltrad plus Kinderanhänger oder Kompakt-Cargobike mit der Bahn in Berlin und Brandenburg - meist mit ihrer Tochter auf Tour. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt aber stets pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich zurück.

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