PING if you care! ergebnisse!

GeoSpatial Award und Ergebnisse für den kleinen Knopf, der Brüssel verändert

  • PING if you care! erhält GeoSpatial Award in Brüssel
  • 39887 PINGs innerhalb von sieben Monaten zeichnen Big Picture für den Radverkehr
  • Nicht befahrbare Infrastruktur provoziert überdurchschnittlich viele PINGs

Brüssel, 12. Juli 2018. Für die Fahrradkampagne PING if you care!, die mit dem GeoSpatial Award ausgezeichnet wurde, liegen Endergebnisse vor. Deutliches Feedback kam zum Zustand der Straßenoberfläche in der Stadt Brüssel.

PING if you care! ermöglichte Straßenverkehrsteilnehmenden in Brüssel von Mai bis November 2017 die aktive Teilnahme an der Stadtentwicklung. Dazu erhielten sie einen PING Button, ein Knopf, den sie am Fahrradlenker montieren konnten, um damit Feedback zur Straßenverkehrssituation in Echtzeit und auf Knopfdruck abgeben zu können. Finanziert wurde die Kampagne vom Cabinet Debaets (regional government of Brussels) der Stadt Brüssel.

GeoSpatial Award

Im April wurde PING if you care! mit dem GeoSpatial Award für das beste Projekt eines Unternehmens in Belgien ausgezeichnet. Mobiel 21, der belgische Projektpartner von Bike Citizens, nahm den Preis entgegen. Im Juni danach veröffentlichten die Projektpartner die Endergebnisse.

Infrastruktur und parkende Autos

Die Teilnehmenden bei PING if you care! „pingten“ (markierten) verschiedene Situationen im Straßenverkehr. Die PINGs wurden in verschiedene Kategorien wie zum Beispiel „Fahrbahnoberfläche“, „Kreuzungskonflikte“ oder „Empfinden von Stress“ eingeteilt.
404 Teilnehmende „pingten“ in sieben Monaten mindestens einmal, davon waren 66% Männer und 34% Frauen, die insgesamt 39.887 PINGs abgaben.
Ergebnis 1: Die Teilnehmenden markierten am häufigsten Infrastrukturstellen (z. B. lückenhaftes Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher).
Ergebnis 2: In der Kategorie „Konfliktsituationen mit anderen Verkehrsteilnehmenden“ wies nicht befahrbare Radinfrastruktur einen starke Menge an PINGs aus. Bei der genauen Analyse stellte sich heraus, dass es sich um eine bestimmten Stelle handelt, in der das Problem vorrangig auftritt, die die Gesamtzahl in der entsprechenden Kategorie steigen ließ.
Ergebnis 3: Für verschiedene Altersgruppen und bei differenzierter Betrachtung von Männern und Frauen zeigt sich in Punkto Sicherheitsempfinden im Straßenverkehr keine Unterschiede.

Die Chance für eine fahrradgerechte Stadt

PING if you care! ermöglicht Städten und Raum- oder Verkehrsplaner/innen, die aktuelle Straßenverkehrssituation zu erfassen und auch den emotionalen Aspekt sowie Verkehrssituationen, die anders nicht erfassbar sind (z. B. das Nehmen des Vorrangs) aufzuzeigen und darauf aufbauend Konzepte für eine fahrradgerechte Stadt zu entwickeln. PING if you care! ist für die Umsetzung in weiteren Städten adaptierbar.

 

Weiterführende Informationen

Bildmaterial
Bericht über Ergebnisse
Kampagnen-Seite
Urban Independence Magazin Artikel

 

Über Bike Citizens

Bike Citizens wurde 2011 von den Fahrradboten Daniel Kofler und Andreas Stückl gegründet und verfügt über Standorte in Graz und Berlin. Ziel von Bike Citizens ist, das Radfahren in Städten attraktiver zu machen und in weiterer Folge zu einer Verbesserung der urbanen Lebensqualität beizutragen. Dafür entwickelt Bike Citizens eigene Produkte und bietet urbanen radfahrenden Menschen eine Plattform für Information und Austausch. Mit Städten, Unternehmen und Organisationen arbeitet Bike Citizens an Softwarelösungen sowie Kommunikations- und Marketingkonzepten zur Förderung des Radverkehrs.ab.

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