Das urbane Fahrradmagazin

Fahrrad wechsle dich! Ein innovativer Gepäckträger verwandelt sportliche Räder in stadttaugliche Fahrzeuge für Radpendler und -pendlerinnen

Den ultimativen Allrounder unter den Fahrrädern gibt es (noch) nicht. An irgendeiner Stelle ist immer ein Kompromiss fällig. Jetzt entert eine Welle innovatives Rad Zubehör den Markt und schafft damit eines: Fahrräder noch vielseitiger und individueller zu machen. Mittendrin, das Berliner Start-Up Otek Bicycles mit dem Aerocarrier Gepäckträger.

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Die leidenschaftliche Pedalistin hat schon einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt und verbindet tagtäglich Faltrad mit ÖPNV in Berlin. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt bis unkompliziert-pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich (Graz) zurück. Ob total beladen, super lightweight, 16 Zoll oder 29er, gefahren wird alles was gute Laune macht.
Alle Fotos in diesem Artikel © Otek Bicycles / Aerocarrier

Der Preis den der oder die Deutsche für ein Fahrrad bezahlt, stieg in den letzten Jahren stetig an. Dennoch geht man bei jedem Fahrradkauf an einer Stelle einen kleinen Kompromiss ein. Besonders Fahrradpendler und Pendlerinnen die täglich längere Strecken zurücklegen, tun sich oft schwer sich zwischen Komfort und Sportlichkeit zu entscheiden.

Genauso ging es Romain und Inga, die sich 2017 in Berlin kennen lernten und aus völlig unterschiedlichen Fahrradwelten stammten. Nach vielen heißen Diskussionen welches Rad in Berlin zum Pendeln wohl besser sei, gab’s statt einem lauwarmen Kompromiss ein komplett neues Produkt: Den Aerocarrier Fahrradträger.

Den Bike Citizens erzählen Romain und Inga von Otek Bicycles kurz und kompakt worum es ihnen geht.

Wir glauben an die Zukunft des Fahrrads als Fahrzeug. Dafür wollen wir intelligente Accessoires für sportliche Stadtpendler und -pendlerinnen entwickeln und das Radfahren noch besser machen. ROMAIN + INGA / OTEK BICYCLES

Romain und Inga, wie kam euch beiden die Idee zum AEROCARRIER?
Romain: Ich fahre schon lange Singlespeed. Ich habe es besonderes während meiner Zeit in Australien lieben gelernt. Dort habe ich 4 Jahre als Produktdesigner gearbeitet. Es ist einfach die beste Variante der Fortbewegung für mich – ganz einfach, puristisch, sportlich.

Inga: Und ich bin die Vorteile eines typischen Hollandrads gewöhnt, da ich lange in Amsterdam lebte. Ich genieße den Komfort und die Möglichkeit alles zu transportieren was ich brauche. Als wir uns 2017 in Berlin trafen ging eine hitzige Debatte über die Vor- und Nachteile der beiden Räder los.

Beide: So wurde die Idee geboren, das Beste aus beiden Welten zusammenzubringen. Das Resultat ist der AEROCARRIER Fahrradträger. Er zielt darauf ab, das ewige Problem der Ladekapazität zu lösen. Er soll Fahrräder ergänzen und stadtfreundlich machen!

Wen sprecht ihr mit dem Aerocarrier an?
Verschiedene Radfahrende haben verschiedene Bedürfnisse. Wir fokussieren uns auf Stadtpendler und -pendlerinnen, die sich mehr Zuladungsvolumen auf dem Rad wünschen – ohne extra Satteltasche…

Was genau ist so innovativ an dem Gepäckträger?
Der Aerocarrier vervollständigt das puristisch-minimalistische Stadtfahrrad und birgt im Vergleich zu herkömmlichen Gepäckträgern eine absolute Innovation: Ein 3 Liter-Schließfach.

Was passt in das Schließfach?
Schlüssel, Regencape, Geldbörse, Mobiltelefon, Pumpe, Werkzeug, Fahrradlicht… die alltäglichen Begleiter eben!

…ist das nicht zu wenig?
Es war uns wichtig, ein Gleichgewicht zu finden: nicht zu klein, um genug Stauraum zu haben, aber auch nicht zu groß, damit es nicht den Stil und die Aerodynamik des Fahrrads beeinträchtigt. Genau die richtige Balance eben. Es passt alles rein, was man so an kleinen nützlichen Dingen beim Radfahren immer dabei hat. Nicht mehr. Nicht weniger!

Kann eine Satteltasche ergänzt werden?
Ja, klar. Der Aerocarrier ist mit handelsüblichen Seitentaschen kompatibel – eine Zuladung bis zu 25 kg klappt einwandfrei. Natürlich gehört auch ein elastisches Band für größere Gegenstände auf der oberen Ladefläche dazu. Außerdem gibt es Befestigungsmöglichkeit fürs LED Rücklicht.

An welches Rad kann ich den Aerocarrier montieren?
Der Aerocarrier passt an fast jedes Fahrrad! Er wird an der Sattelstütze und den Sitzstreben befestigt, ganz ohne vorgebohrte Vorrichtungen.

Wie kann ich Diebstahl vorbeugen?
Wir haben den Träger so konzipiert, dass er semi-permanent ist. Wir arbeiten nun an dem Feinschliff des Sattelstützenfixierungssystems. Das wird am Fahrrad befestigt. So kann der Carrier nicht einfach abgeschraubt und mitgenommen werden. Zum Schließfach gibt’s einen Schlüssel. Ganz einfach!


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Eure Vision?
Wir glauben an die Zukunft des Fahrrads als Fahrzeug – überall und ganz besonders in Metropolen wie Berlin. Dafür wollen wir weitere intelligente Accessoires für sportliche Stadtpendler und -pendlerinnen entwickeln und das Radfahren besser machen.

Wie soll es weitergehen?
Wir haben jetzt für ein Jahr das Berliner Startup Stipendium über die HWR und den Startup Incubator Berlin bekommen. Zurzeit arbeiten im Siemens Campus A32. Da das Stipendium Ende Juni zu Ende geht, ist für uns die Finanzierung die nächsten Fragen. Wir haben große Hoffnung für unsere Kickstarter Kampagne.

Dankeschön für das Gespräch. Bike Citizens wünschen ganz viel Erfolg!!!

aerocarrier berlin kickstarter

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karen Greiderer_squarel
Die leidenschaftliche Pedalistin hat schon einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt und verbindet tagtäglich Faltrad mit ÖPNV in Berlin. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt bis unkompliziert-pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich (Graz) zurück. Ob total beladen, super lightweight, 16 Zoll oder 29er, gefahren wird alles was gute Laune macht.

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