Das urbane Fahrradmagazin

DieFahrBar. Eine Lastenrad-Bar „erfrischt“ die Stadt

DieFahrBar, so heißt das Start-Up eines jungen Österreichischen Unternehmer/innen-Duos. Die Lastenrad-Bar soll ab Juni die Straßen von Graz beleben und verfolgt dabei im Grunde eine große Mission: Den öffentlichen Raum beleben und lebenswert machen! Ab sofort kann man das Projekt bei der Crowdfunding-Kampagne unterstützen.

karen Greiderer_squarel
Die leidenschaftliche Pedalistin hat schon einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt und verbindet tagtäglich Faltrad mit ÖPNV in Berlin. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt bis unkompliziert-pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich (Graz) zurück. Ob total beladen, super lightweight, 16 Zoll oder 29er, gefahren wird alles was gute Laune macht.
Das Gründerteam André und Irene "hinter" der FahrBar © Paul Hofstätter

In vielen Städten gehören Coffee-Bikes zum Stadtbild – in der Murmetropole Graz noch nicht. Das soll sich ändern! Feinster Barista Kaffee, Erfrischungsgetränke, Snacks und vielleicht sogar Eis? Das Gründerteam André und Irene feilt seit 2017 intensiv an der Idee, mit einer  völlig mobilen Bar auf Lastenrädern –  DieFahrBar – den Trend nach Graz zu holen. Ihre Verbundenheit zur urbanen Fahrradkultur und Leidenschaft zum Kaffee sind Nährboden des Projektes. Jetzt fehlt ihnen nur noch eins: Startkapital! Das soll jetzt über die Startnext Crowdfunding-Kampagne kommen.

Den Bike Citizens gefällt das gut. Wir haben uns mit André und Irene auf einen Kaffee getroffen.

DieFahrBar FahrBar Lintschnig Stockinger Coffeebike Graz

DieFahrBar soll ab Juni 2018 die Straßen und Plätze von Graz erfrischen @ Paul Hofstätter

André und Irene – wie seid ihr auf die Idee der FahrBar gekommen?
André:
Die Inspiration kam uns auf Reisen. In Lateinamerika prägen kleine und mobile Geschäfte das Straßenbild. Das macht die Straßen und Gassen – den öffentlichen Raum – unglaublich lebendig! Wir hatten ständig nette Begegnungen. Das ist beeindruckend. Richtig „geboren“ wurde DieFahrBar-Idee als wir zurück in Graz waren. Wir hatten Bock uns selbstständig zu machen.
Irene:
Außerdem haben wir einen Verein gegründet, der ein Lastenfahrrad in Graz gratis zur Verfügung stellt. Im Zuge der Recherche zum passenden Rad sind wir auf die Firma XYZ-Cargo gestoßen. Die modulare Konstruktions- und Bauweise der komplett geschraubten Alu-Fahrräder fanden wir cool. Da war die Lastenrad-Bar nicht mehr weit davon entfernt.

Kaffee, Getränke und Snacks per Lastenrad – wie geht das?
André:
Wir haben uns im Zuge der Projektplanung langsam vom Wahnsinn in Richtung Realität bewegt.
Irene:
(Lacht) …besser als sich von der Realität in Richtung Wahnsinn zu bewegen!
André:
Ja, es gibt wirklich viele Herausforderungen bei der Konzeption einer Lastenrad-Bar: Gewicht, Kapazität, Energieversorgung, Müllentsorgung. Das alles muss man unter einen Schirm bringen, oder besser gesagt: unter zwei Schirme.

Wie meinst du das?
André:
Die Sommer in Graz sind lang und heiß. Deshalb möchten wir mit zwei Lastenrädern unterwegs sein. Eines für Kaffee, also Heißgetränke. Eines für kalte Erfrischungen und Snacks.

Warum Crowdfunding?
Irene:
Uns gefällt die Idee, Unterstützung „von vielen“ zu haben, statt auf einen einzigen Investor zu bauen. Deshalb starten wir diese Tage DieFahrBar Crowdfunding-Kampagne auf Startnext. Wir haben viel Zeit und Kapital in das Projekt gesteckt. Die Finanzierung ist der letzte große Step. Nur so lässt sich der Start im Juni realisieren. Und unsere Unterstützer haben alle was davon. Für die Grazerinnen und Grazer gibt es Gutscheine die sie dann bei uns an der FahrBar einlösen können. Und für Unterstützung von auswärts gibt’s kleine Goodies wie ECO-Kaffeebecher oder Postkarten. Man kann auch seinen Vornamen  am Fahrradrahmen verewigen lassen!
André:
Und wenn wir die Schwelle von 8.000 Euro knacken, können wir eine FahrBar-Eisvitrine finanzieren!

FahrBar DieFahrBar Lintschnig Stockinger Crowdfunding Startnext Coffeebike Lastenrad

Ein hübsches wie sinnvolles Goodie für DieFahrBar-Unterstützer/innen: der ECO-Kaffeebecher © DieFahrBar

Welche Mission steckt hinter der FahrBar? Was treibt euch an?
Irene:
Wir möchten den öffentlichen Raum in Graz attraktiver gestalten – einen Mehrwert für das Zusammenleben in unserer Wahlheimat schaffen. Mit dem Gewinn der FahrBar unterstützen wir wieder neue Projekte, die den Menschen ihren öffentlichen Raum wieder lebenswert machen. Öffentliche Flächen gehören uns – uns Menschen! Das wollen wir mit der FahrBar nicht ändern. Wir wollen das verbessern!

Liken, teilen, mehr erfahren?

www.diefahrbar.at
www.facebook.com/diefahrbargraz
www.instagram.com/diefahrbar

Die Crowdfunding-Kampagne auf Startnext unterstützen?
Hier entlang: www.startnext.com/diefahrbar

karen Greiderer_squarel
Die leidenschaftliche Pedalistin hat schon einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt und verbindet tagtäglich Faltrad mit ÖPNV in Berlin. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt bis unkompliziert-pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich (Graz) zurück. Ob total beladen, super lightweight, 16 Zoll oder 29er, gefahren wird alles was gute Laune macht.

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