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Berliner Senat verkündet 200.000 Euro Förderung für Lastenräder

Lastenräder sind Transportwunder. Vom emissionsfreien Schwerlasttransporter bis hin zur Familienkutsche sind Cargobikes DIE Alternative zu Auto und Lieferwagen in der Stadt. Das Land Berlin verkündete darum dieser Tage die finanzielle Förderung von Neuanschaffungen ab Mai 2018. Damit soll der Kauf eines Lastenrades attraktiver werden.

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Die leidenschaftliche Pedalistin hat schon einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt und verbindet tagtäglich Faltrad mit ÖPNV in Berlin. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt bis unkompliziert-pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich (Graz) zurück. Ob total beladen, super lightweight, 16 Zoll oder 29er, gefahren wird alles was gute Laune macht.
Lastenräder sind Transportwunder für Unternehmen und Familien © Muli-Cycles

Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen profitieren tagtäglich von Lastenrädern – und das in vielerlei Hinsicht. Nutzer/innen sparen Geld, Zeit und Nerven. Per Lastenrad bewegt man sich im urbanen Raum schnell, leise und flexibel. Die Stadt profitiert im Umkehrschloss doppelt: Die emissionsfreien Transporter machen Nachbarschaften lebenswert. Sie tun Mensch und Umwelt gut.

Die Anschaffungskosten hochwertiger Lastenräder betragen schnell ein paar tausend Euro. Das schreckt viele erst mal vom Kauf ab. Dabei fallen die Kosten für Erhaltung- und Wartung des Rades sehr gering aus und betragen nur einen Bruchteil der Erhaltungskosten eines PKWs. Man schont den Geldbeutel auf lange Sicht.

Kaufprämie zwischen 500 und 1.000 Euro 
Damit die Anschaffung von Lastenrädern für alle attraktiver wird, verkündete Regine Günther (parteilos), Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz dieser Tage eine Kaufprämie von Lastenrad-Neuanschaffungen für Privatpersonen und Unternehmen. Maximal 1.000 Euro für den Kauf eines elektrischen Lastenrades – maximal 500 Euro für den Kauf eines Lastenrades ohne Elektromotor werden erstattet. Die Gewichtung liegt auf der Förderung von Privatpersonen: 130.000 Euro der Gesamtsumme fallen auf private Antragsteller; 70.000 Euro auf gewerbliche bzw. freiberufliche Antragsteller. Aller Voraussicht soll im kommenden Jahr der Fördertopf mit 500.000 Euro gefüllt werden.

Schnell sein
Förderanträge werden im „First-Come-First-Serve“-Prinzip angenommen und abgearbeitet. Hier könnendiese ab Mai 2018 gestellt werden: https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/rad/lastenraeder/

Jetzt muss nur noch der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses die Gelder freigeben.

 

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Die leidenschaftliche Pedalistin hat schon einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt und verbindet tagtäglich Faltrad mit ÖPNV in Berlin. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt bis unkompliziert-pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich (Graz) zurück. Ob total beladen, super lightweight, 16 Zoll oder 29er, gefahren wird alles was gute Laune macht.

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