Das urbane Fahrradmagazin

Alle Straßen führen ins Glück

Derzeit werden in Österreich 7 % aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Im europäischen Vergleich liegt Österreich damit im Durchschnitt. Das Gute an dieser Nachricht? Es gibt ein hohes Entwicklungspotenzial. Also nichts wie in den Sattel! Noch nicht überzeugt? Dann wirf mal einen Blick auf die folgenden Facts:

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Doris ist Übersetzerin und Dolmetscherin, die mit Begeisterung über ihre Lieblingsthemen schreibt, zu denen zweifellos das Radfahren, sowohl im urbanen Raum als auch abseits der asphaltierten Wege, zählt. Sie lebt und arbeitet als Selbstständige in Graz und beschäftigt sich mit Sprachen, Texten und der Kommunikation zwischen Kulturen.

3 x 30 Minuten
Auch wenn du beim Aufsitzen aufs Rad vielleicht noch etwas schlecht gelaunt bist, sobald du die ersten Kilometer hinter dir hast, wird sich deine Laune schlagartig verbessern, versprochen. 3 x wöchentlich 30 Minuten an leichter bis mäßiger Bewegung reichen aus, um uns durch die Ausschüttung von Endorphinen glücklicher zu machen.

44 %
Chill out! 44 Prozent aller Pendler, die täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit oder Ausbildungsstätte fahren geben an, keinen oder nur sehr wenig Stress zu empfinden. Nur 15 bis 20 Prozent aller Öffinutzer bzw. Pkw-Fahrer können das von sich behaupten. Entspannung fängt beim Rad fahren also bereits am Weg zur oder von der Arbeit an.

109 Euro
Zwei Fliegen mit einer Klappe! Radfahren entlastet nicht nur unsere eigene Geldbörse, sondern auch die der anderen. 109 Euro – so hoch ist der Gesundheitsnutzen pro Person und Jahr bei den unter 45-Jährigen, die regelmäßig Rad fahren. Ganz abgesehen von der Ersparnis in Höhe von 258 Euro, die sich durch die Vermeidung von Luftverschmutzung und Stau ergibt.

50 %
We love cycling! Regelmäßige Bewegung vermindert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um die Hälfte. Vorwärtskommen, auf die Gesundheit achten und happy sein, die perfekte Kombination.

1,3 Tage
Bewegung hilft gesund zu bleiben – so gesund, dass Rad fahrende Angestellte in den Niederlanden um 1,3 Tage pro Jahr weniger krank sind, als jene die andere Verkehrsmittel nutzen. Bei einem Radverkehrsanteil von 27 % und Kosten von 280 Euro pro Krankenstandtag, ist das eine beachtliche Ersparnis für die Firmen und letztendlich für die Gesellschaft. Nachahmen erwünscht!

Radfahren ist also gut für uns, gut für die Anderen, gut für die Geldbörse, gut für die Umwelt – so viele positive Auswirkungen können eigentlich nur glücklich machen. Und das zeigt sich nicht nur am Grinsen im Gesicht der Radfahrer, sondern auch an den Ergebnissen der Wissenschaft. Mehr Beweise braucht es nicht.

Quelle: Radverkehr in Zahlen & Oopsmark

http://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/verkehr/fuss_radverkehr/downloads/riz201503.pdf

http://www.oopsmark.ca/blogs/oopsmark/13153421-the-science-behind-why-cycling-makes-us-happier

Entdecke die Welt von Bike Citizens > www.bikecitizens.net

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Doris ist Übersetzerin und Dolmetscherin, die mit Begeisterung über ihre Lieblingsthemen schreibt, zu denen zweifellos das Radfahren, sowohl im urbanen Raum als auch abseits der asphaltierten Wege, zählt. Sie lebt und arbeitet als Selbstständige in Graz und beschäftigt sich mit Sprachen, Texten und der Kommunikation zwischen Kulturen.

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